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Die gesetzliche Rentenversicherung

Die Ausgangslage der gesetzlichen Rentenversicherung

Die gesetzliche Rentenversicherung ist für die meisten Deutschen die Basis der Altersversorgung. Langfristig wird die staatliche Versorgung von heute etwa 67 % auf unter 50 % des letzten Nettoeinkommens sinken. Für Rentner, die sich allein auf die gesetzliche Rente verlassen, sinkt das Einkommen also um mehr als die Hälfte.

 

Wichtigkeit der Altersvorsorge

 

Woran das liegt? Unter anderem an der immer höheren Lebenserwartung: Seit 160 Jahren steigt die Lebenserwartung jedes Jahr um 3 Monate an. Eine Frau, die im Jahr 2005 geboren wurde, bezieht im Durchschnitt 35 Jahre lang Rente. Und dabei ist das Renteneintrittsalter von 67 Jahren bereits berücksichtigt.

Weitere Gründe sind die immer längeren Ausbildungszeiten und die wachsende Kinderlosigkeit.

Ergänzende Altersvorsorge ist also unumgänglich! Der Gesetzgeber hat das verstanden und reagiert.

Das Schichtenmodell

Mit dem Umbau der Alterssicherung wurde das „3-Säulen-System“ von dem „Schichtenmodell“ abgelöst. Seit dem 1. Januar 2005 folgt die steuerliche Behandlung der Alterseinkünfte dem Schichtenmodell. Es besteht aus drei Schichten:

1.Schicht

2.Schicht

3.Schicht

 

Wer ist pflichtversichert in der Rentenversicherung

Bei der Deutschen Rentenversicherung sind grundsätzlich alle Arbeitnehmer einschließlich der Auszubildenden pflichtversichert, darüber hinaus bestimmte Gruppen von Selbstständigen – zum Beispiel Handwerker, Künstler und Publizisten.

Auch junge Mütter oder Väter während der Zeiten der Kindererziehung, nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen sowie Wehrdienstleistende und Zivildienstleistende sind pflichtversichert.

Dies gilt außerdem für bestimmte Selbstständige. Pflichtversichert sind hier vor allem:

Alle Selbstständigen, die nicht versicherungspflichtig sind, haben die Möglichkeit, auf Antrag rentenversicherungspflichtig zu werden oder freiwillige Beiträge zu zahlen.

Besonderheit für Handwerker

Handwerker bleiben nicht zwingend lebenslang pflichtversichert.

Wenn sie für mindestens 18 Jahre Pflichtbeiträge gezahlt haben, ist eine Befreiung möglich.

Das bedeutet jedoch auch den Verlust des Schutzes bei eventueller Erwerbsminderung. Bevor es soweit ist, sollte man deshalb auf jeden Fall den Sozialversicherungsträger (Deutsche Rentenversicherung) befragen, welche Entscheidung im jeweiligen Fall zu empfehlen ist.

 

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