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Risikoabsicherung für Existenzgründer und Selbständige

Berufsunfähigkeitsversicherung für Selbständige und Existenzgründer

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung schützt vor den finanziellen Folgen eines Unfalls oder einer Erkrankung, die den Versicherungsnehmer an der dauernden Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit hindern.

Wenn man also aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in seinem bisherigen Beruf arbeiten kann, ist das finanzielle Auskommen durch die Berufsunfähigkeitsrente gesichert.

 

Statistisch gesehen muss jeder vierte Deutsche vor Erreichen des Rentenalters aus gesundheitlichen Gründen aus seinem Beruf ausscheiden.

Die Gründe hierfür reichen von Rückenleiden über Herzinfarkte bis zu psychischen Erkrankungen. Unfälle zählen interessanterweise dabei zu den eher seltenen Gründen für eine Berufsunfähigkeit .

Gesetzliche Absicherung

Eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es seit dem 1.1.2002 nicht mehr. Die Rentenversicherung zahlt nur noch im Falle der Erwerbsunfähigkeit. Und die Leistungen der Erwerbsunfähigkeitsrenten aus der gesetzlichen Rentenversicherung sind empfindlich eingeschränkt worden: So erhält heutzutage überhaupt nur noch derjenige eine solche Rente, der ungeachtet von Qualifikation und Ausbildung KEINE in Anbetracht der Beeinträchtigung zumutbare Arbeit zu verrichten im Stande ist.

 

 

Wichtigkeit der Berufsunfähigkeitsversicherung

Um aber überhaupt Leistungen vom Staat beziehen zu können, müssen unter anderem folgende Vorraussetzungen erfüllt sein:

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ist also ein absolutes Muss für jeden Berufstätigen, der im Zweifelsfall nicht plötzlich unter die Armutsgrenze abrutschen möchte.

Wichtig: Der private Versicherungsschutz sollte unbedingt auf die so genannte „abstrakte Verweisung“ verzichten. Damit sagt ein Versicherer seinen Kunden unabhängig vom Alter zu, dass er die Rentenzahlungen im Ernstfall nicht mit der Begründung ablehnt, der Kunde könne trotz der gesundheitlichen Beschwerden ja noch in einem anderen Beruf arbeiten.

Grundsätzlich sollten Antragsteller darauf achten, dass der zuletzt ausgeübte Beruf Maßstab ist, wenn die Berufsunfähigkeit geprüft wird.

 

Riskolebensversicherung für Selbständige

Eine Risikolebensversicherung ist ein Muss für alle, die ihre Kinder, Ehe-, Lebens- oder Geschäftspartner absichern möchten. Im Unterschied zur Kapitallebensversicherung ist sie ein reiner Todesfallschutz.

Das heißt: der Kunde wählt eine Versicherungssumme nach Bedarf. Bei Tod – aber nur dann - wird diese Summe an die Hinterbliebenen ausgezahlt.

Die Leistungen der Risikolebensversicherer sind fast gleich. Daher sollten Kunden bei der Auswahl nach dem Versicherungsbeitrag gehen. Für Frauen sind die Beiträge generell niedriger als für Männer.

Grund: Sie haben eine höhere Lebenserwartung. Das Risiko, dass sie in der Vertragslaufzeit sterben, ist geringer. Häufig gibt es auch vergünstigte Prämien für Nichtraucher. Hingegen müssen Zuschläge für Bluthochdruck, Übergewicht etc. gezahlt werden.

Wichtig: Die Fragen über den Gesundheitszustand müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Ansonsten kann der Versicherungsschutz gefährdet sein.

Kapitallebensversicherung für Selbständige

Die klassische Form der kapitalbildenden Versicherung ist die gemischte Lebensversicherung, eine Lebensversicherung für den Todes- und den Erlebensfall. Die gemischte Lebensversicherung kombiniert Todesfallabsicherung und Sparvorgang.

 

Die Leistung (Versicherungssumme) wird fällig bei Tod bzw. Erleben des Ablaufs. Das Bezugsrecht kann durch den Versicherungsnehmer getrennt für den Erlebens- und Todesfall festgelegt werden.

Die Kapitallebensversicherung hat allerdings seit dem Wegfall der Steuerfreiheit an Popularität eingebüßt. Leistungen aus Lebensversicherungen, die vor dem 31.12.2004 abgeschlossen wurden, sind immer noch steuerfrei.

Für Verträge, die nach 2005 geschlossen wurden, gilt, dass der Kapitalertrag (der Unterschiedsbetrag zwischen der Versicherungsleistung und den eingezahlten Beiträgen) bei Vertragsablauf zur Hälfte mit dem persönlichen Steuersatz versteuert wird.

Folgende Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein:

Werden die genannten Voraussetzungen nicht erfüllt, unterliegen die Erträge der Abgeltungssteuer.

Die Regelungen haben sich durch Einführung der Abgeltungssteuer im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 nicht verändert.

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