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Private Altersversorgung für Selbstständige und Existenzgründer

Ob Sie pflichtversichert sind oder freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, eines ist leider klar: Ergänzende Vorsorge ist notwendig.

Jede der Möglichkeiten hat bestimmte Vorteile. Häufig ist eine Kombination aus verschiedenen Produkten die beste Lösung.

So sollten Sie sich im Vorfeld überlegen, ob Ihnen der insolvenzgeschützte Aufbau einer Altersvorsorge besonders am Herzen liegt, die Flexibilität der Auszahlung oder der Schutz Ihrer Hinterbliebenen.

Holen Sie sich mehrere Angebote ein und vergleichen Sie die Leistungen und Kosten der Versicherer.

Im folgenden stellen wir Ihnen die häufigsten Vorsorgemöglichkeiten vor:

 

Basisrente/ Rüruprente

Diese Form der privaten Rentenversicherung ist im Prinzip der gesetzlichen Rente nachgebildet.

Die Rürup-Rente ist zurzeit die einzige Möglichkeit für Selbstständige, staatlich gefördert vorzusorgen. Das Geld wird als lebenslange Rente ausgezahlt, da es sich um eine Altersversorgung handelt.

Es kann nicht beliehen, übertragen oder verschenkt werden.

Auch eine Vererbung ist nicht möglich. Im Gegenzug ist das Kapital Harz-IV-sicher – im Falle einer längeren Arbeitslosigkeit bleibt es bei der Anrechnung von Vermögen unberücksichtigt. Außerdem besteht ein Schutz vor Pfändung.

Während der Ansparphase kann der Anleger die Beiträge steuerlich geltend machen. 2010 sind 70% der Beiträge steuerlich absetzbar, bis 2025 steigt dieser Anteil um jährlich zwei Prozentpunkte auf 100%.

In der Auszahlungsphase muss die Rente (wie auch die gesetzliche Rente) wiederum versteuert werden. Welcher Anteil der Steuer unterliegt, hängt davon ab, in welchem Jahr die Rente erstmalig ausgezahlt wird.

 

Im Jahr 2010 liegt der Anteil der zu versteuernden Rente bei 60%. Er steigt jährlich bis 2020 um zwei Prozentpunkte. Danach klettert er bis 2040 um einen Punkt pro Jahr, ab dann sind die Leistungen voll zu versteuern.

Grundsätzlich verfallen die eingezahlten Beiträge für eine Basisrente im Todesfall an die versicherte Gemeinschaft. Häufig bieten die Lebensversicherer aber optionale Lösungen an.

So können die eingezahlten Beiträge verrentet und an die Hinterbliebenen ausgezahlt werden. Sollte der Versicherungsnehmer nach Rentenbeginn versterben, bekommen die Hinterbliebenen – sofern eine Rentengarantiezeit vereinbart ist – die vereinbarte Leistung.

(Achtung: Hinterbliebene können bei der Basisrente nur Ehepartner oder Kinder für die zum Zeitpunkt des Todes Kindergeld oder einen Freibetrag nach § 32 EStG zugestanden hätte, sein. )

Riesterrente

Die Riester-Förderung ist vor allem für Familien mit Kindern gedacht, eignet sich aber durch die mögliche Steuerersparnis für alle Förderberechtigten, die eine zusätzliche private Altersvorsorge aufbauen wollen.

Zu den förderberechtigten Personen gehören gesetzlich Rentenversicherte, Beamte, Auszubildende, Empfänger von Besoldung und Amtsbezügen, Bezieher von Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II, Bezieher von vollen Erwerbsminderungsrenten sowie Personen während der Erziehungszeiten und geringfügig Beschäftigte.

In den Genuss der staatlichen Förderung kommen auch Ehepartner von Förderberechtigten. D.h. ein Selbstständiger, dessen Ehepartner förderfähig ist, kann ebenfalls riestern.

 

Die Förderung besteht aus zwei Teilen:

Die Zulagen setzen sich aus der Grundzulage und der Kinderzulage zusammen. Die Grundzulage beträgt 154 EUR. Für jedes Kind gibt es 185 EUR, für ab dem 1. Januar 2008 geborene Kinder beläuft sich die Zulage sogar auf 300 EUR pro Jahr.

Für Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, gibt es einen Berufseinsteigerbonus von einmalig 200 EUR. Wer die volle Zulage erhalten will, muss 4% seines Vorjahreseinkommens abzüglich der Zulage in einen Riester-Vertrag einzahlen.

Betriebliche Altersversorgung

Für Selbstständige ist die betriebliche Altersversorgung leider nicht zugänglich.

Diese können nur Angestellte, Arbeiter, Auszubildende und nicht beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH (soweit sie nicht als selbstständige Unternehmer gelten) sowie Mitglieder des Vorstandes bei Aktiengesellschaften in Anspruch nehmen.

Die betriebliche Altersversorgung kann vom Arbeitgeber, vom Arbeitnehmer oder von beiden gemeinsam finanziert werden.

Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, die betriebliche Altersversorgung direkt aus ihrem Bruttoeinkommen zu finanzieren - das sichert Steuervorteile.

 

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